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Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) - Kurt Wilhelm (Autor)
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Kurt Wilhelm (Autor):
Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) - Paperback

2007, ISBN: 9783894873264

Hardcover, ID: 951360644

dtv, 1992. Broschur. mit leichten Gebrauchsspuren! "Auch ich will den neugeborenen Friedensfürsten sehen", sagt sich Irenus, Sohn König Balthasars. "Ich schenke ihm meine drei liebsten Spielsachen", nimmt er sich vor, verlässt unbemerkt den Palast und wandert durch die Nacht. Der helle Stern zeigt ihm den Weg. Doch unterwegs trifft Irenus Menschen, denen er auch eine Freude machen möchte... Rita van Bilsen hat die schöne Geschichte einfühlsam illustriert., dtv, 1992, dtv junior/Bohem, 1992. Broschur. ein kleiner Namenseintrag wurde abgedeckt, wie neu! Rarität! "Auch ich will den neugeborenen Friedensfürsten sehen", sagt sich Irenus, Sohn König Balthasars. "Ich schenke ihm meine drei liebsten Spielsachen", nimmt er sich vor, verlässt unbemerkt den Palast und wandert durch die Nacht. Der helle Stern zeigt ihm den Weg. Doch unterwegs trifft Irenus Menschen, denen er auch eine Freude machen möchte... Rita van Bilsen hat die schöne Geschichte einfühlsam illustriert., dtv junior/Bohem, 1992, Brunnen, 2007. Hardcover. Ecken leicht berieben, mit kleinem Einriss am Guckloch-Stern des Titetelblattes, sonst sehr gut erhalten! Mama Bär und ihre Kinder betrachten staunend den Stern, der die Welt hell erleuchtet. Silbern strahlt er von fern. Alle Tiere wundern sich: Woher kommt dieser Stern? Was hat er zu bedeuten? Gespannt folgen sie ihm - bis sie am Schluss sein großes wunderbares Geheimnis erkennen. Ein weiteres faszinierendes Weihnachts-Bilderbuch der Bestseller-Autorin im Großformat von "Der kleine Igel und die rote Mütze" und "Der kleine Igel und das große Geschenk" - mit einer funkelnden Überraschung., Brunnen, 2007, Boje, 1970. Hardcover/gebunden. sehr gut erhalten! Wunderbares Sammlerstück! Die Weihnachtsgeschichte erzählt die Geschehnisse, die mit der Empfängnis und der Geburt Jesu in Nazareth in Zusammenhang stehen. Die Geschichte beginnt damit, dass Kaiser Augustus die erste Volkszählung der Geschichte durchführt und sich deswegen jede Familie in den Heimatort des Familienvaters begeben soll. Aus diesem Grund begibt sich Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria nach Betlehem. Als sie dort ankommen, bekommt Maria ihre Wehen und bringt ihren ersten Sohn zur Welt. Das Neugeborene wird gewickelt und in eine Krippe gelegt. Die Hirten in der Nähe werden von einem Engel aufgesucht, der ihnen mitteilt, dass in Betlehem der Heiland (Messias) geboren worden sei. Jesus, Maria und Joseph bekommen Besuch von Weisen aus dem Morgenland, die von einem Stern dorthin geführt wurden. Die Weisen huldigen dem Kind und bringen Geschenke., Boje, 1970, Boje, 1970. Hardcover. mit winziger Abriebstelle am oberen und unteren Buchrücken, sonst sehr guter Zustand! Seiten sauber und hell! Schönes Sammlerstück! Die Weihnachtsgeschichte erzählt die Geschehnisse, die mit der Empfängnis und der Geburt Jesu in Nazareth in Zusammenhang stehen. Die Geschichte beginnt damit, dass Kaiser Augustus die erste Volkszählung der Geschichte durchführt und sich deswegen jede Familie in den Heimatort des Familienvaters begeben soll. Aus diesem Grund begibt sich Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria nach Betlehem. Als sie dort ankommen, bekommt Maria ihre Wehen und bringt ihren ersten Sohn zur Welt. Das Neugeborene wird gewickelt und in eine Krippe gelegt. Die Hirten in der Nähe werden von einem Engel aufgesucht, der ihnen mitteilt, dass in Betlehem der Heiland (Messias) geboren worden sei. Jesus, Maria und Joseph bekommen Besuch von Weisen aus dem Morgenland, die von einem Stern dorthin geführt wurden. Die Weisen huldigen dem Kind und bringen Geschenke., Boje, 1970, München: GdB; Druck bei peradruck, Gräfelfing; 2001.. Eins v. 600 Exemplaren. - Aus dem Inhalt: Peter Styra: "Habent suum bibliothecarium libelli". Aus dem Berufsleben des fürstlichen Bibliothekars Albrecht Christoph Kayser. - Michael Knoche: Die Weimarer Bibliothek und ihre Leser. Ein Streifzug durch die Geschichte der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. - Sabine Knopf: Siegfried Leberecht Crusius -Verleger Schillers und der Philanthropisten. - Annelise Raub: "Alles über die Maßen schön und sinnreich". Ein Geschenk aus Hülshoff und Bökendorf für Wilhelm Grimm. - Gertrud Maria Rösch: "Kein Denkmal wird ihm gesetzt". Der Streit um Heinrich Heine zwischen 1900 und 1905. - Anja Grebe: Die inszenierte Seite: "Parallèlement" und die Erfindung des Malerbuchs. - Cornelia Töpelmann: Die bibliophile Sammlung Carl Georg von Maassens. - Carmen Sippel: Die Bibliothek des Übersetzers Alexander Eliasberg: Eine Spurensuche. - Irene Below: Verborgene Schätze -Bücher, Bucheinbände und Exlibris in der Bibliothek von Irma Stern. - Wilhelm Amann: Die Graphik der expressionistischen Zeitschrift "Die Sichel". - Birgit Löffler: Ein Illustrator auf "Abwegen": Fritz Fischers und Paul Klee-Paraphrasen. - Lothar Lang: Horst Hussel -Poet, Grafiker und Verleger. - Henning Wendland: Bilder und Buchstaben -Über meine Sammlung alter Typographie und Buchkunst. - Autorenadressen., M: GdB; Druck bei peradruck, Grlfing; 2001., Leipzig, Alfred Hahn, [1921]. . Deckel-Titel: "Von Himmel und Erde, von Gertrud Caspari". - Doderer, Lex. KJL I, S. 247 u. 566. - Tips. Die Himmelsreise. Die Moosprinzessin. Hans der Flieger. Spieglein im Walde. Ein Körbchen voll. Der verwunschene Wald. Abendrot. Der blaue Stern. Der Zauberbrunnen. Das schönste Geschenk. - Zu der Graphikerin, Illustratorin u. Kinderbuch-Autorin Gertrud Caspari (1873-1948) siehe a.a.O., S. 246 ff.; zu dem Lehrer u. Schriftsteller Adolf Holst siehe ebda., S. 565 f. - Einband mäßig berieben u. bestoßen, Gelenke gelockert, Besitzvermerk aV, Leipzig, Alfred Hahn, [1921]., Goldmann, 2006. 2006. Softcover. 18,4 x 12 x 4,4 cm. Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu "Liebe": "Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller." Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov'ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, ge, Goldmann, 2006, Henschel, 1999. 1999. Hardcover. 27 x 20,3 x 4 cm. Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen "Thomas-Mann-Sätzen" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss' Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss' Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen "Nazi-Vergangenheit" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom "Brandner Kaspar". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der "Turmschreiber" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen "Thomas-Mann-Sätzen" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss' Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss' Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen "Nazi-Vergangenheit" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom "Brandner Kaspar". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der "Turmschreiber" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor), Henschel, 1999

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Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) - hardcover

1999, ISBN: 9783894873264

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Henschel, 1999. 1999. Hardcover. 27 x 20,3 x 4 cm. Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen "Thomas-Mann-Sätzen" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss' Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss' Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen "Nazi-Vergangenheit" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom "Brandner Kaspar". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der "Turmschreiber" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen "Thomas-Mann-Sätzen" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss' Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss' Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen "Nazi-Vergangenheit" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom "Brandner Kaspar". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der "Turmschreiber" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor), Henschel, 1999

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1999, ISBN: 3894873264

ID: BN18195

1999 Hardcover 453 S. 27 x 20,3 x 4 cm Gebundene Ausgabe Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen ""Thomas-Mann-Sätzen"" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss` Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss` Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen ""Nazi-Vergangenheit"" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom ""Brandner Kaspar"". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der ""Turmschreiber"" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen ""Thomas-Mann-Sätzen"" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss` Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss` Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen ""Nazi-Vergangenheit"" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom ""Brandner Kaspar"". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der ""Turmschreiber"" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) gebraucht; sehr gut, [PU:Henschel]

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Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor)  1999 - Kurt Wilhelm (Autor)
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Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) 1999 - hardcover

1999, ISBN: 3894873264

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1999 Hardcover 453 S. 27 x 20,3 x 4 cm Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen ""Thomas-Mann-Sätzen"" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss` Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss` Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen ""Nazi-Vergangenheit"" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom ""Brandner Kaspar"". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der ""Turmschreiber"" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor) Versand D: 6,95 EUR Musiker Biografien Erinnerungen Strauss, Richard Musiker Biographien Erinnerungen Strauss, Richard Strauss, Richard ISBN-10 3-89487-326-4 / 3894873264 ISBN-13 978-3-89487-326-4 / 9783894873264 Wer keine Lust auf musikwissenschaftliche Erklärungen hat, die sich in halbseitigen ""Thomas-Mann-Sätzen"" verlieren und jeglichen objektiven Blick auf die Person Richard Strauss nehmen, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Denn hier wird auf die üblichen Abschweifungen in musikalische Dimensionen, zu denen der Laie keinen Zugang mehr hat und die ihn nur unnötig belasten, verzichtet. Stattdessen gelingt es dem Autor, mittels zahllosen Bildern aus Archiven, Anektoten und Zitaten von Strauss` Zeitgenossen ein Charakterbild zu zeichnen, dass die Person Richard Strauss hervorhebt, ohne dabei den ein oder anderen Abstecher in die jeweilige musikgeschichtliche Bedeutung seiner Werke außer Acht zu lassen. Sehr informativ ist vor allem immer der erste Abschnitt zu den Kapiteln, der kurz die jeweiligen zeitgeschichtlichen Ereignisse umreißt, die sich parallel zu Strauss` Leben ereignet haben. Wilhelm setzt sich auch mit der angeblichen ""Nazi-Vergangenheit"" des Komponisten auseinander und räumt endgültig mit dem Vorurteil auf, Strauss wäre überzeugter Nazi gewesen und hätte die arische Kulturpolitik aktiv mitbeeinflusst. Dennoch bekommt das Buch nur 4 Sterne, da leider der rote Faden fehlt. Legt man es zur Seite und fängt dann wieder das Lesen an, fällt der Einstieg oft schwer, was nicht zuletzt auch am mosaikartigen Aufbau des Buches liegt. Alles in allem aber ein sehr empfehlenswertes Buch, das vor allem als Geschenk dem ein oder anderen Richard Strauss-Verehrer eine große Freude bereiten wird. Autor: Kurt Wilhelm ist der Urenkel von Franz von Kobell, dem ursprünglichen Schöpfer der Erzählung vom ""Brandner Kaspar"". Wilhelms berühmte Bühnenfassung des Stoffes wurde hunderte Male aufgeführt und wiederholt im Fernsehen gesendet, 1980 erhielt er dafür den Bayerischen Verdienstorden. Er ist Ehrenpräsident der ""Turmschreiber"" und als Schauspieler, Regisseur und Autor weithin bekannt. Sprache: deutsch Maße 195 x 265 mm Einbandart gebunden Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie [Gebundene Ausgabe] Kurt Wilhelm (Autor), [PU:Henschel]

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Richard Strauss, persönlich. Eine Bildbiographie
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1999, ISBN: 9783894873264

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Binding:Gebundene Ausgabe,Label:Henschel Verlag,Publisher:Henschel Verlag,medium:Gebundene Ausgabe,numberOfPages:453,publicationDate:1999-01-01,authors:Kurt Wilhelm,languages:german,ISBN:3894873264 Gebundene Ausgabe, Henschel Verlag

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Details of the book
Richard Strauss personlich: Eine Bildbiographie (German Edition)
Author:

Kurt Wilhelm

Title:

Richard Strauss personlich: Eine Bildbiographie (German Edition)

ISBN:

Vergessen Sie beim Lesen gern die Zeit? Lieben Sie es, sich in ein dickes Buch mit vielen Bilddokumenten nebst erläuternden Informationen zu vertiefen? Dann sei Ihnen die vorliegende Bildbiografie von Richard Strauss empfohlen! Das 1999 erstmals erschienene Buch von Kurt Wilhelm ist zweifellos die umfassendste Sammlung von Fotografien, ferner auch Karikaturen, handschriftlichen Dokumenten u.ä. zum Leben des berühmten Komponisten. Sie beruht auf persönlichem Kontakt des Autors zu den Nachkommen von Strauss, die ihm das wertvolle Material zur Verfügung gestellt und ihn außerdem mit vielen Detailinformationen aus erster Hand versorgt haben.

Auf über 400 Seiten wird an den Dokumenten entlang aus dem Leben von Richard Strauss berichtet, oftmals im knappen Telegrammstil, immer aber mit der durchscheinenden Autorität profunder Kennerschaft. Der Abschnitt über die Kindheit in München ist u.a. geprägt von den tragikomischen Begebenheiten um den Vater Franz Strauss, der als Hornist im Königlichen Hofopernorchester anlässlich der häufig auf dem Programm stehenden, von ihm gehassten Wagneropern ständig mit dem Dirigenten Hans von Bülow und dem Intendanten Karl von Perfall aneinander geriet. Im weiteren Verlauf des Bandes ist ein Kapitel auch der Ehegattin von Richard Strauss, Pauline de Ahna, gewidmet. Hier wird jenseits der zwangsläufig aufgereihten Anekdoten über die als zänkisch und indezent verschriene Dame vor allem deutlich, wie sehr das Zusammenleben des Paares von tiefster Zuneigung und vollkommenem Verständnis füreinander bis ins hohe Alter geprägt war.

Die unzähligen Schwarzweißfotografien des Buches werden ergänzt durch eine farbige Fotostrecke mit prachtvollen Aufnahmen der Garmischer Villa -- Strauss berühmter Schreibtisch, sein Flügel und weitere persönliche Accessoires eingeschlossen. Ein heikler Punkt aller Strauss-Biografien ist das Verhalten des Meisters gegenüber den Machthabern im Dritten Reich. Auch hier vermögen Erinnerungen aus dem Familienkreis das Bild zu vervollständigen, möglicherweise auch etwas aufzuhellen: Von grenzenloser, beinahe rührender Naivität zeugt die Erzählung der Schwiegertochter Alice, Strauss habe versucht, ihre in Theresienstadt einsitzende Großmutter auf der Durchreise zu besuchen. Er drang tatsächlich bis zum Lagertor vor und wurde von den konsternierten Wachen abgewiesen.

Während der Tage oder Wochen, in denen der Leser das Buch immer wieder zur Hand nimmt und sich fesseln lässt, verbindet er sich dank der Plastizität des gesammelten Materials freundschaftlich mit Richard Strauss und seiner Lebenswelt, und es erwacht das Interesse an der (erneuten) Beschäftigung mit seiner Musik. Querverweise auf parallele Ereignisse aus Politik, Wissenschaft und kulturellem Leben am Anfang der Kapitel helfen, sich zu orientieren. Ergänzt wird der Band durch die üblichen Register, ein Werkverzeichnis und eine Chronik. Ein dicker Wermutstropfen jedoch kann nicht unerwähnt bleiben: Leider hat Kurt Wilhelm es nicht für nötig gehalten, die genauen Quellen seiner zahllosen Zitate anzugeben, weshalb sich das Buch überhaupt nicht zur wissenschaftlichen Arbeit eignet; was man hier findet, muss man bei tiefer gehendem Interesse mühsam in der Fachliteratur oder den Editionen der Briefe suchen und von dort aus belegen -- sofern es überhaupt belegbar ist. Ein Mangel, dessen Behebung der Verlag für spätere Auflagen in Betracht ziehen sollte! --Michael Wersin

Details of the book - Richard Strauss personlich: Eine Bildbiographie (German Edition)


EAN (ISBN-13): 9783894873264
ISBN (ISBN-10): 3894873264
Hardcover
Paperback
Publishing year: 1999
Publisher: Berlin : Henschel,

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ISBN/EAN: 3894873264

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3-89487-326-4, 978-3-89487-326-4


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