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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten  Aufbruch zur Moderne  [Ausstellung
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Schulze, Sabine [Hrsg.]:
Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten Aufbruch zur Moderne [Ausstellung "Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten. Aufbruch zur Moderne", 25. September 2003 bis 11. Januar 2004 im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. hrsg. von Sabine Schulze. Eli - used book

2003, ISBN: 9783775713849

[PU: Ostfildern-Ruit : Hatje Cantz], 303 S. : zahlr. Ill. 29 cm. Broschiert. Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - Sabine Schulze - Nackt! - Konzeption und Ausstellungsrundgang - John House Der moderne Akt - Doris Hansmann - "Das Modell, daran krankt alles ..."-Der Wandel des Aktverständnisses um 1900 - Barbara Nierhoff - "Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem" - Einige Anmerkungen zum - expressionistischen Körperbegriff der Brücke - Katalog i: Lucas Cranach d.Ä.: Venus - Sabine Heiser - Cranach à la mode - Überlegungen zu Kirchner, Dix und Cranach in Dresden - zu Beginn des 20.Jahrhunderts - Katalog : Meister der Chokwe, Angola: Figur einer Königsfrau - Uwe Fleckner - Der wilde Körper - Afrikanische Kunst und ihr Einfluss auf das Bild vom Menschen im Werk Ernst Ludwig Kirchners - Bärbel Küster - Der verglichene Körper -Aktdarstellung und anthropologische Fotografie - Katalog - Gudrun Körner Nackt ist schön - Elisabeth Bronfen - Nackte Berührung - Disfiguration und Anerkennung im weiblichen Akt - Jean Clair - Die Farbe der Haut - Zeittafel - Anhang. // Am Anfang unseres Ausstellungsrundgangs zeigt Renoir seine Freundin Lise an einem Bachrand, mit einem Blätterkranz im Haar noch zaghaft als Quellnymphe getarnt. Als Abschluss legt Picasso eine in Agonie erstarrte Figur auf kargen Sandboden, die Hände klagend über das Gesicht gezogen, eine versprengte Leidensgenossin aus Guernica. Ein melancholischer Ausklang, der von der Enttäuschung vitaler Zukunftsträume zeugt und deutlich macht, dass die natürliche Wiedergabe eines intakten, sinnlichen Körpers für die innovative Kunst keine Perspektive mehr hat. Nicht alles, was die Tradition an prominenten Akten bereithält, bleibt als Vorbild für die Zukunft relevant. Eine Frau wie Kirchners Freundin Dodo, die keine Göttin ist und keine paradiesische Eva, wird nicht mit erprobten Würdeformen porträtiert. Auf der Suche nach neuen gestalterischen Impulsen gewinnen Lucas Cranachs Werke Geltung, mit ihrer "fast brutalen, rohen Sinnlichkeit" (Max Beckmann) ersetzen sie den harmoniesüchtigen Kanon der mediterranen Antike. Unverbrauchte Quellen finden sich auch in den Bildwerken außereuropäischer Kulturen, die in ihrer kraftvollen Konzentration und Körperlichkeit die traditionellen akademischen Posen sprengen. Diese beiden neuen Inspirationsquellen werden in unserer Ausstellung durch zwei Ehrengäste repräsentiert, die als ästhetische Störenfriede jeweils in einem Séparée residieren. Lucas Cranachs Venus von 1532 aus dem Stadel, von Kirchner selbst als Vorbild in die Diskussion eingeführt, und die Holzstatuette einer Königsfrau, im 19. Jahrhundert gearbeitet von einem Meister der Chokwe aus Angola. Extremer können die Gegensätze nicht sein: Die elegante Venus verhüllt und präsentiert zugleich die Scham in kokettem Spiel, die Königsfrau konzentriert in energischer Spannung die Arme vor dem Kraftzentrum ihrer Leibesmitte. Im Zentrum von beiden steht Ernst Ludwig Kirchners moderne Venus und demonstriert, dass beide, nordische Renaissance und "Negerplastik" (Carl Einstein), den Künstlern ein natürliches, sexuell aufgeladenes Körpergefühl propagieren: Blut steigt in die Adern, aus perfekten Akten werden Nackte! Die Körper erhalten ihr Daseinsrecht durch Kraft und Eigenart der Malerei, nicht durch vorgewusste Mythen und Texte. Diese Emanzipation aus den Bezügen der Mythologie und Religion verfolgen wir in Ausstellung und Katalog, um zu sehen, wie aus Eva und Venus eine Dodo, Marietta oder Lise wird. (S. 12) ISBN 9783775713849 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag., DE, [SC: 4.00], gebraucht sehr gut, gewerbliches Angebot, [GW: 1782g], Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung
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Schulze, Sabine [Hrsg.]:
Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung "Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten. Aufbruch zur Moderne", 25. September 2003 bis 11. Januar 2004 im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. hrsg. von Sabine Schulze. E - Paperback

2003, ISBN: 3775713840

ID: 21821736332

[EAN: 9783775713849], Gebraucht, guter Zustand, [SC: 3.0], [PU: Ostfildern-Ruit : Hatje Cantz,], BILDENDE KUNST, MALEREI, PORTRÄT, FRAUEN, NACKTPORTRÄT, 303 S. : zahlr. Ill. ; 29 cm. Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - Sabine Schulze - Nackt! - Konzeption und Ausstellungsrundgang - John House Der moderne Akt - Doris Hansmann - "Das Modell, daran krankt alles ."-Der Wandel des Aktverständnisses um 1900 - Barbara Nierhoff - "Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem" - Einige Anmerkungen zum - expressionistischen Körperbegriff der Brücke - Katalog i: Lucas Cranach d.Ä.: Venus - Sabine Heiser - Cranach à la mode - Überlegungen zu Kirchner, Dix und Cranach in Dresden - zu Beginn des 20.Jahrhunderts - Katalog : Meister der Chokwe, Angola: Figur einer Königsfrau - Uwe Fleckner - Der wilde Körper - Afrikanische Kunst und ihr Einfluss auf das Bild vom Menschen im Werk Ernst Ludwig Kirchners - Bärbel Küster - Der verglichene Körper -Aktdarstellung und anthropologische Fotografie - Katalog - Gudrun Körner Nackt ist schön - Elisabeth Bronfen - Nackte Berührung - Disfiguration und Anerkennung im weiblichen Akt - Jean Clair - Die Farbe der Haut - Zeittafel - Anhang. // Am Anfang unseres Ausstellungsrundgangs zeigt Renoir seine Freundin Lise an einem Bachrand, mit einem Blätterkranz im Haar noch zaghaft als Quellnymphe getarnt. Als Abschluss legt Picasso eine in Agonie erstarrte Figur auf kargen Sandboden, die Hände klagend über das Gesicht gezogen, eine versprengte Leidensgenossin aus Guernica. Ein melancholischer Ausklang, der von der Enttäuschung vitaler Zukunftsträume zeugt und deutlich macht, dass die natürliche Wiedergabe eines intakten, sinnlichen Körpers für die innovative Kunst keine Perspektive mehr hat. Nicht alles, was die Tradition an prominenten Akten bereithält, bleibt als Vorbild für die Zukunft relevant. Eine Frau wie Kirchners Freundin Dodo, die keine Göttin ist und keine paradiesische Eva, wird nicht mit erprobten Würdeformen porträtiert. Auf der Suche nach neuen gestalterischen Impulsen gewinnen Lucas Cranachs Werke Geltung, mit ihrer "fast brutalen, rohen Sinnlichkeit" (Max Beckmann) ersetzen sie den harmoniesüchtigen Kanon der mediterranen Antike. Unverbrauchte Quellen finden sich auch in den Bildwerken außereuropäischer Kulturen, die in ihrer kraftvollen Konzentration und Körperlichkeit die traditionellen akademischen Posen sprengen. Diese beiden neuen Inspirationsquellen werden in unserer Ausstellung durch zwei Ehrengäste repräsentiert, die als ästhetische Störenfriede jeweils in einem Séparée residieren. Lucas Cranachs Venus von 1532 aus dem Stadel, von Kirchner selbst als Vorbild in die Diskussion eingeführt, und die Holzstatuette einer Königsfrau, im 19. Jahrhundert gearbeitet von einem Meister der Chokwe aus Angola. Extremer können die Gegensätze nicht sein: Die elegante Venus verhüllt und präsentiert zugleich die Scham in kokettem Spiel, die Königsfrau konzentriert in energischer Spannung die Arme vor dem Kraftzentrum ihrer Leibesmitte. Im Zentrum von beiden steht Ernst Ludwig Kirchners moderne Venus und demonstriert, dass beide, nordische Renaissance und "Negerplastik" (Carl Einstein), den Künstlern ein natürliches, sexuell aufgeladenes Körpergefühl propagieren: Blut steigt in die Adern, aus perfekten Akten werden Nackte! Die Körper erhalten ihr Daseinsrecht durch Kraft und Eigenart der Malerei, nicht durch vorgewusste Mythen und Texte. Diese Emanzipation aus den Bezügen der Mythologie und Religion verfolgen wir in Ausstellung und Katalog, um zu sehen, wie aus Eva und Venus eine Dodo, Marietta oder Lise wird. (S. 12) ISBN 9783775713849 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1782

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Fundus-Online GbR Borkert SchwarzZerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)]
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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung
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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung "Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten. Aufbruch zur Moderne", 25. September 2003 bis 11. Januar 2004 im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. hrsg. von Sabine Schulze. E - Paperback

2003, ISBN: 3775713840

ID: 21821736332

[EAN: 9783775713849], Gebraucht, guter Zustand, [PU: Ostfildern-Ruit : Hatje Cantz,], BILDENDE KUNST, MALEREI, PORTRÄT, FRAUEN, NACKTPORTRÄT, 303 S. : zahlr. Ill. ; 29 cm. Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - Sabine Schulze - Nackt! - Konzeption und Ausstellungsrundgang - John House Der moderne Akt - Doris Hansmann - "Das Modell, daran krankt alles ."-Der Wandel des Aktverständnisses um 1900 - Barbara Nierhoff - "Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem" - Einige Anmerkungen zum - expressionistischen Körperbegriff der Brücke - Katalog i: Lucas Cranach d.Ä.: Venus - Sabine Heiser - Cranach à la mode - Überlegungen zu Kirchner, Dix und Cranach in Dresden - zu Beginn des 20.Jahrhunderts - Katalog : Meister der Chokwe, Angola: Figur einer Königsfrau - Uwe Fleckner - Der wilde Körper - Afrikanische Kunst und ihr Einfluss auf das Bild vom Menschen im Werk Ernst Ludwig Kirchners - Bärbel Küster - Der verglichene Körper -Aktdarstellung und anthropologische Fotografie - Katalog - Gudrun Körner Nackt ist schön - Elisabeth Bronfen - Nackte Berührung - Disfiguration und Anerkennung im weiblichen Akt - Jean Clair - Die Farbe der Haut - Zeittafel - Anhang. // Am Anfang unseres Ausstellungsrundgangs zeigt Renoir seine Freundin Lise an einem Bachrand, mit einem Blätterkranz im Haar noch zaghaft als Quellnymphe getarnt. Als Abschluss legt Picasso eine in Agonie erstarrte Figur auf kargen Sandboden, die Hände klagend über das Gesicht gezogen, eine versprengte Leidensgenossin aus Guernica. Ein melancholischer Ausklang, der von der Enttäuschung vitaler Zukunftsträume zeugt und deutlich macht, dass die natürliche Wiedergabe eines intakten, sinnlichen Körpers für die innovative Kunst keine Perspektive mehr hat. Nicht alles, was die Tradition an prominenten Akten bereithält, bleibt als Vorbild für die Zukunft relevant. Eine Frau wie Kirchners Freundin Dodo, die keine Göttin ist und keine paradiesische Eva, wird nicht mit erprobten Würdeformen porträtiert. Auf der Suche nach neuen gestalterischen Impulsen gewinnen Lucas Cranachs Werke Geltung, mit ihrer "fast brutalen, rohen Sinnlichkeit" (Max Beckmann) ersetzen sie den harmoniesüchtigen Kanon der mediterranen Antike. Unverbrauchte Quellen finden sich auch in den Bildwerken außereuropäischer Kulturen, die in ihrer kraftvollen Konzentration und Körperlichkeit die traditionellen akademischen Posen sprengen. Diese beiden neuen Inspirationsquellen werden in unserer Ausstellung durch zwei Ehrengäste repräsentiert, die als ästhetische Störenfriede jeweils in einem Séparée residieren. Lucas Cranachs Venus von 1532 aus dem Stadel, von Kirchner selbst als Vorbild in die Diskussion eingeführt, und die Holzstatuette einer Königsfrau, im 19. Jahrhundert gearbeitet von einem Meister der Chokwe aus Angola. Extremer können die Gegensätze nicht sein: Die elegante Venus verhüllt und präsentiert zugleich die Scham in kokettem Spiel, die Königsfrau konzentriert in energischer Spannung die Arme vor dem Kraftzentrum ihrer Leibesmitte. Im Zentrum von beiden steht Ernst Ludwig Kirchners moderne Venus und demonstriert, dass beide, nordische Renaissance und "Negerplastik" (Carl Einstein), den Künstlern ein natürliches, sexuell aufgeladenes Körpergefühl propagieren: Blut steigt in die Adern, aus perfekten Akten werden Nackte! Die Körper erhalten ihr Daseinsrecht durch Kraft und Eigenart der Malerei, nicht durch vorgewusste Mythen und Texte. Diese Emanzipation aus den Bezügen der Mythologie und Religion verfolgen wir in Ausstellung und Katalog, um zu sehen, wie aus Eva und Venus eine Dodo, Marietta oder Lise wird. (S. 12) ISBN 9783775713849 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1782

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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung
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Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten ; Aufbruch zur Moderne ; [Ausstellung "Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten. Aufbruch zur Moderne", 25. September 2003 bis 11. Januar 2004 im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main. hrsg. von Sabine Schulze. E - used book

2003, ISBN: 9783775713849

ID: 1004420

303 S. : zahlr. Ill. ; 29 cm. Broschiert. Gebraucht, aber sehr gut erhalten. - Sabine Schulze - Nackt! - Konzeption und Ausstellungsrundgang - John House Der moderne Akt - Doris Hansmann - "Das Modell, daran krankt alles ..."-Der Wandel des Aktverständnisses um 1900 - Barbara Nierhoff - "Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem" - Einige Anmerkungen zum - expressionistischen Körperbegriff der Brücke - Katalog i: Lucas Cranach d.Ä.: Venus - Sabine Heiser - Cranach à la mode - Überlegungen zu Kirchner, Dix und Cranach in Dresden - zu Beginn des 20.Jahrhunderts - Katalog : Meister der Chokwe, Angola: Figur einer Königsfrau - Uwe Fleckner - Der wilde Körper - Afrikanische Kunst und ihr Einfluss auf das Bild vom Menschen im Werk Ernst Ludwig Kirchners - Bärbel Küster - Der verglichene Körper -Aktdarstellung und anthropologische Fotografie - Katalog - Gudrun Körner Nackt ist schön - Elisabeth Bronfen - Nackte Berührung - Disfiguration und Anerkennung im weiblichen Akt - Jean Clair - Die Farbe der Haut - Zeittafel - Anhang. // Am Anfang unseres Ausstellungsrundgangs zeigt Renoir seine Freundin Lise an einem Bachrand, mit einem Blätterkranz im Haar noch zaghaft als Quellnymphe getarnt. Als Abschluss legt Picasso eine in Agonie erstarrte Figur auf kargen Sandboden, die Hände klagend über das Gesicht gezogen, eine versprengte Leidensgenossin aus Guernica. Ein melancholischer Ausklang, der von der Enttäuschung vitaler Zukunftsträume zeugt und deutlich macht, dass die natürliche Wiedergabe eines intakten, sinnlichen Körpers für die innovative Kunst keine Perspektive mehr hat. Nicht alles, was die Tradition an prominenten Akten bereithält, bleibt als Vorbild für die Zukunft relevant. Eine Frau wie Kirchners Freundin Dodo, die keine Göttin ist und keine paradiesische Eva, wird nicht mit erprobten Würdeformen porträtiert. Auf der Suche nach neuen gestalterischen Impulsen gewinnen Lucas Cranachs Werke Geltung, mit ihrer "fast brutalen, rohen Sinnlichkeit" (Max Beckmann) ersetzen sie den harmoniesüchtigen Kanon der mediterranen Antike. Unverbrauchte Quellen finden sich auch in den Bildwerken außereuropäischer Kulturen, die in ihrer kraftvollen Konzentration und Körperlichkeit die traditionellen akademischen Posen sprengen. Diese beiden neuen Inspirationsquellen werden in unserer Ausstellung durch zwei Ehrengäste repräsentiert, die als ästhetische Störenfriede jeweils in einem Séparée residieren. Lucas Cranachs Venus von 1532 aus dem Stadel, von Kirchner selbst als Vorbild in die Diskussion eingeführt, und die Holzstatuette einer Königsfrau, im 19. Jahrhundert gearbeitet von einem Meister der Chokwe aus Angola. Extremer können die Gegensätze nicht sein: Die elegante Venus verhüllt und präsentiert zugleich die Scham in kokettem Spiel, die Königsfrau konzentriert in energischer Spannung die Arme vor dem Kraftzentrum ihrer Leibesmitte. Im Zentrum von beiden steht Ernst Ludwig Kirchners moderne Venus und demonstriert, dass beide, nordische Renaissance und "Negerplastik" (Carl Einstein), den Künstlern ein natürliches, sexuell aufgeladenes Körpergefühl propagieren: Blut steigt in die Adern, aus perfekten Akten werden Nackte! Die Körper erhalten ihr Daseinsrecht durch Kraft und Eigenart der Malerei, nicht durch vorgewusste Mythen und Texte. Diese Emanzipation aus den Bezügen der Mythologie und Religion verfolgen wir in Ausstellung und Katalog, um zu sehen, wie aus Eva und Venus eine Dodo, Marietta oder Lise wird. (S. 12) ISBN 9783775713849 Versand D: 5,50 EUR Bildende Kunst, Malerei, Porträt, Frauen, Nacktporträt, [PU:Ostfildern-Ruit : Hatje Cantz,]

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Nackt! : Frauenansichten, Malerabsichten  Aufbruch zur Moderne  [anlässlich der Ausstellung
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Bronfen, Elisabeth and Sabine (Hrsg.) Schulze:
Nackt! : Frauenansichten, Malerabsichten Aufbruch zur Moderne [anlässlich der Ausstellung "Nackt! Frauenansichten, Malerabsichten. Aufbruch zur Moderne", 25. September 2003 bis 11. Januar 2004 im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main]. hrsg. von S - used book

2003, ISBN: 9783775713849

[PU: Ostfildern-Ruit : Hatje Cantz], 303 S. : zahlr. Ill. 29 cm Pp. Das Buch ist in einem neuwertigen Zustand. Aus dem Inhalt: Sabine Schulze - Nackt! - Konzeption und Ausstellungsrundgang - John House Der moderne Akt - Doris Hansmann - "Das Modell, daran krankt alles ."-Der Wandel des Aktverständnisses um 1900 - Barbara Nierhoff - "Leib bin ich ganz und gar, und Nichts ausserdem" - Einige Anmerkungen zum - expressionistischen Körperbegriff der Brücke - Katalog i: Lucas Cranach d.Ä.: Venus - Sabine Heiser - Cranach à la mode - Überlegungen zu Kirchner, Dix und Cranach in Dresden - zu Beginn des 20.Jahrhunderts - Katalog : Meister der Chokwe, Angola: Figur einer Königsfrau - Uwe Fleckner - Der wilde Körper - Afrikanische Kunst und ihr Einfluss auf das Bild vom Menschen im Werk Ernst Ludwig Kirchners - Bärbel Küster - Der verglichene Körper -Aktdarstellung und anthropologische Fotografie - Katalog - Gudrun Körner Nackt ist schön - Elisabeth Bronfen - Nackte Berührung - Disfiguration und Anerkennung im weiblichen Akt - Jean Clair - Die Farbe der Haut, DE, [SC: 5.90], gewerbliches Angebot, [GW: 1764g], Banküberweisung, PayPal, Interntationaler Versand

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